Jetzt günstig Mitglied werden!

Wenn du Teil der RADvolution werden willst, dann bist du bei uns genau richtig. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen von Jung bis Alt sicher und entspannt radeln können.

Allein oder mit deiner Familie - die ADFC-Mitgliedschaft gibt es jetzt im ersten Jahr zum Einstiegspreis von 19,00 Euro (Einzelperson regulär 66,00 Euro, Familien- und Haushaltsmitgliedschaften regulär 78,00 Euro).

Werde jetzt Mitglied: Unsere Aktion läuft noch bis zum 30. Juni 2024. Du machst uns stark und wir machen uns für dich stark!


Zur Einstiegsmitgliedschaft geht's hier.  Der Rabatt-Code 52-B13 ist bereits eingetragen.


 

Stadtradeln - Ingolstadt vom 03.05. bis 23.05.2024

Unser Team-Name: ADFC Ingolstadt

Natürlich ist auch ein Team vom ADFC Ingolstadt mit am Start!

Unter dem Team-Namen ADFC Ingolstadt könnt ihr euch anmelden! Wir freuen uns auf viele Teilnehmer mit vielen Kilometern!

Was ist STADTRADELN?

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.

Darum geht es! Wir glauben, man kann den Menschen viel über die Vorteile des Radfahrens erzählen. Am wirksamsten überzeugt man sie aber, wenn sie für 21 Tage einfach mal selbst aufs Rad steigen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit noch mehr Menschen dauerhaft vom Auto aufs Rad umsteigen, braucht es eine vernünftige Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen.

Stadtradeln - wie funktioniert es?

  • Unter https://www.stadtradeln.de/registrieren, wer im letzten Jahr schon dabei war geht direkt über Login

  • Bundesland Bayern und Stadt Ingolstadt wählen
  • Team ADFC Ingolstadt beitreten
  • Zum Schluss noch die persönlichen Angaben prüfen und die Datenschutz und Spielregeln bestätigen  

 

Schulstraßen - das Thema der Kidical Mass 2024

Was bedeutet "Schulstraßen"?

Mehr Platz und Sicherheit für junge Menschen auf dem Rad

Im Rahmen von Schulstraßen werden Straßen oder Straßenabschnitte im Umfeld von Schulen dauerhaft oder temporär zu Schulbeginn und Schulende für Kinder geöffnet. Die Verkehrsberuhigung geht für den Autoverkehr mit einer dauerhaften oder temporären Sperrung einher. Wird eine Straße temporär für Kinder geöffnet, können außerhalb dieser Zeiten alle Verkehrsteilnehmenden diese Straßen nutzen. Das Ziel von Schulstraßen ist, die Verkehrssicherheit von Schüler*innen zu erhöhen, indem das Verkehrsaufkommen vor Schulen zu Schulbeginn und -ende durch sogenannte Elterntaxis minimiert wird. Für deren Einrichtung vor bayerischen Schulen setzt sich der ADFC Bayern seit einem entsprechenden Beschluss seiner Landesversammlung im vergangenen Jahr ein. Auch das Kidical Mass Aktionsbündnis fordert Schulstraßen in ganz Deutschland.

Viele Fahrradunfälle passieren auf dem Schulweg

In Bayern verunglücken laut statistischem Bundesamt im Bundesländervergleich überdurchschnittlich viele Kinder mit dem Fahrrad. Sichere Radinfrastruktur wirkt dem entgegen. Martina Wermuth, Vorstand für Familien, Mobilität und Schulwegsicherheit beim ADFC Bayern, sagt: „Schulstraßen bewirken, dass Kinder sicher und eigenständig mit dem Fahrrad zur Schule und wieder nach Hause kommen. Sie sind die Lösung für das Problem der Elterntaxis, fördern die Selbstständigkeit und beugen Bewegungsmangel vor. Dafür setzen wir uns ein.“ Schulstraßen haben sich international sehr gut bewährt, z.B. in London, Paris und Wien. Deutschlandweit wurden sie mehrfach erprobt. Das Land Nordrhein-Westphalen erleichtert Kommunen mit einem Erlass bereits die Einrichtung von Schulstraßen. Auch in Bayern wurden bereits in mehreren Kommunen erfolgreich temporäre als auch dauerhafte Schulstraßen eingerichtet.

 

Pop-up-Radweg an der Schloßlände

Soll die Schloßlände eine Autobahn werden?

Gemeinsam fordern die Stadtratsfraktionen der CSU und der Freien Wähler sowie die Ausschussgemeinschaft FDP/JU in einem Dringlichkeitsantrag den Versuch des Popup-Radwegs an der Schloßlände umgehend zu beenden.

Es zeigt einmal mehr, dass Ingolstadt keine fahrradfreundliche Stadt ist und nach der Meinung der konservativ-älteren Parteien weiterhin zu einer Autostadt ausgebaut werden soll.

Sie fordern, dass die Schoßlände als kleine Stadtautobahn gesehen werden soll und verhindern so aktiv die Einbindung der Donau in das Stadtleben. Der Plan soll sein, „die Wegbreite für Fahrradfahrer und Fußgänger auf ein notwendiges Maß zu reduzieren“ (Zitat aus dem Antrag betreffend der Nordseite).

Im letzten Fahrradbeirat musste Bürgermeisterin Kleine einräumen, dass Ingolstadt den Begriff „Fahrradvorrangrouten“ nicht mehr so verwenden kann, da wir faktisch keine Fahrradvorrangrouten nach der allgemein gültigen bundesweiten Empfehlung der FGSV haben. Statt endlich den Ausbau der von der Stadt seit langem geplanten Routen voranzutreiben, sollen die bestehenden Teillösungen umbenannt werden.

“Mit einer gefühlten 4 minus hat Ingolstadt nochmal die Rezertifizierung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) erhalten. Die Auflagen, die die AGFK dabei der Stadt für die nächsten 7 Jahre mitgegeben hat, sind aber mit dieser Politik nicht zu machen.”  so Uschi Feyrer-Ziob, Vorsitzende des ADFC Ingolstadt und Mitglied im Landesvorstand des ADFC Bayern.

„Wie schaffen wir die Verkehrswende und die uns selbst gesetzten Klimaziele, wenn es immer noch Menschen in unserer Stadtpolitik gibt, die solche rückständigen und altertümlichen Ansichten vertreten“  fragt sich Martin Köster, Sprecher von BRaIN, der auch gleichzeitig Vorsitzender der UWG ist. „Es wirkt für mich als ein letzter Versuch, zumindest die Fahrradgegner der Autolobby kurz vor der Landtagswahl an sich zu reißen. Fahrradfahrer und Fußgänger, aber auch Autofahrer die die Notwendigkeit einer gleichberechtigten Aufteilung des Verkehrsraums verstanden haben, haben den Parteien vermutlich schon den Rücken zugewandt. Ich bin froh, dass die UWG geschlossen für die Fortsetzung des Versuchs ist, um mit realen Daten vernünftig entscheiden zu können.“

Seit über einem Jahr kämpfen im Fahrradbeirat Vertreter der Parteien zusammen mit der Verwaltung und Fachleuten vom ADFC, BRaIN, der Polizei und wissenschaftlicher Unterstützung für die Verbesserung der Schloßlände. Das darf nicht umsonst gewesen sein. Der Fahrradbeirat wäre damit nur noch eine Beschäftigungstherapie.

Der ADFC und BRaIN lehnen diesen Antrag ab und fordern eine Weiterführung der Studie, um klare Erkenntnisse über die Verkehrssituation in Zahlen und nicht in Meinungen zu gewinnen. Wenn die Schloßlände in der Breite reduziert werden kann, wäre dies ein großer Mehrwert nicht nur für Radfahrende, sondern für alle Menschen in der Stadt, die Innenstadt und Donau besser erreichen und gemeinsam genießen wollen.


 

 

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