... das war sie - die 1. Kidical Mass in Ingolstadt  -  und sie war wirklich bunt!

  • Groß und Klein

  • Alt und Jung

  • der wahrscheinlich älteste Teilnehmer 91 Jahre, die wohl jüngste Teilnehmerin 4 Monate alt

  • mindestens 6 verschiedene Nationen

  • Kuscheltiere und ein großer Radentscheid-Löwe

  • eine bunte Vielfalt von Rädern

  • und viel gute Laune 

Wir waren über die große Resonanz überrascht und es hat uns riesig gefreut, wieviel Zuspruch wir hatten. Die Teilnehmerzahl zeigt, wie wichtig unser Engagement wichtig ist! 

Die Stadtverwaltung hat durch die Teilnahme von Frau Bürgermeisterin Kleine ein Zeichen für Fahrradfreundlichkeit gesetzt. 

Wir glauben, es hat nicht nur uns, sondern auch allen Mitradelnden viel Spaß gemacht! 

Ein herzliches Dankeschön an Ordnungsamt, Presse, Fotografen, Einrichtungen und Fans, die uns unterstützt haben. Ohne die starke Werbung und Unterstützung von allen Seiten wäre die Kidical Mass nicht möglich gewesen!  

 

Der Polizei ein Extra-Dank für die tolle Absicherung!

 

Fotos und Filme zur Ingolstädter Mass

Wir hatten einige fleißige Fotografen auf der Strecke. Die Fotos könnt ihr hier anschauen :

Auch Filme wurden gedreht, die man hier abspielen kann:


 

Was ist die Kidical Mass eigentlich und woher kommt sie?

Bei der Kidical Mass erobern kleine und große Radfahrende mit bunten Fahrraddemos die Straßen in ganz Deutschland. Sie fordern eine neue Verkehrspolitik, damit Kinder sicher und selbständig in den Städten Radfahren können.

Worum geht’s?

Die KIDICAL MASS setzt sich für kinderfreundliche und lebenswertere Städte ein. Kinder sollen in unseren Städten sicher und selbständig Radfahren können.

Hintergrund:

Unter dem Motto "Platz da für die nächste Generation!" hat sich ein breites Aktionsbündnis formiert, das bei der Organisation und Planung unterstützt. Bei einer Kidical Mass erobern die Kinder und ihre Eltern mit bunten Fahrraddemos die Straßen ihrer Städte in ganz Deutschland. Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen soll dabei ebenfalls gefördert werden.

Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Forderungen:

  • Alle Kinder und Jugendlichen können sich sicher und selbständig mit dem Fahrrad in der Stadt bewegen
  • Alle Menschen sollen angstfrei Radfahren können
  • Ein sicheres Schulradwege-Netz
  • Tempo 30 für sicheren Straßenverkehr innerorts

Woher kommt die Kidical Mass?

Die erste Kidical Mass in den USA wurde April 2008 in Eugene, Oregon gefahren. 2015 nahmen über ein Dutzend Orte in "Nordamerika teil. Die ersten deutschen KIDICAL MASS fanden 2017/2018 in Städten wie Berlin, Darmstadt, Stuttgart und Köln statt. 2019 gab es bereits 30 KIDICAL MASS in Deutschland und der Schweiz mit teils 700–1.100 Teilnehmenden. Im Frühjahr 2020 fand die KIDICAL MASS zum ersten Mal bundesweit statt.

Über das Kidical Mass Aktionsbündnis:

Herzstück des Aktionsbündnisses sind mehr als 400 lokale Organisationen und Initiativen. Ein einzigartiges Netzwerk – dezentral, selbstorganisiert und gemeinsam stark. Unterstützt wird es von den überregionalen Partner*innen: ADFC, Campact, Changing Cities, Clean Cities Campaign, Deutsches Kinderhilfswerk, Greenpeace, Parents For Future, Pro Velo Schweiz, VCD und Zukunft Fahrrad.


 

Der ADFC in Ingolstadt – aktiver – jünger – politischer

Viele Menschen engagieren im Umweltschutz. Nicht nur das, sie fahren selber Rad und haben konkrete Vorstellungen, was sich für Radfahrende ändern muss. Viele hätten gerne „MehrPlatzFürsRad“ und für den ÖPNV, außerdem eine bessere Wegeführung und Ausschilderung, damit das Radfahren entspannter wird. Das ist eines der Ziele des ADFC. Aber dafür brauchen wir Menschen mit frischen Ideen, die sich aktiv für die Radfahrenden und ihren Platz auf den Straßen einsetzen wollen!

Gespräche mit Politik und Verwaltung, Öffentlichkeits- und Pressearbeit z.B. bei Aktionstagen und Veranstaltungen, Planung von Rennrad- und MTB-Touren, die auch für junge Leute interessant sind, aber auch Schulungen zur Verkehrssicherheit sollen den ADFC und damit auch die Radfahrenden in Ingolstadt weiterbringen.

Ein weiteres Thema für Ingolstadt ist das ADFC-Projekt Mapathon. Dabei können Bürger*innen vor Ort ihre Wunschradnetze skizzieren. So können Wünsche der Radfahrenden direkt erfasst und in die Arbeit mit Politik und Verwaltung einfließen.

Eine Bayern und Deutschland weite Zusammenarbeit innerhalb des ADFC bringt u.a. das nötige Know-how.

Du hast Interesse und möchtest dich gerne engagieren?

Dann nimm mit uns Kontakt auf:

Wir, das Team des ADFC Ingolstadt, freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir!

Hinweise zum Mängelmelder

Über den Mängelmelder des ADFC Ingolstadt können Problem- und Schwachstellen, Verkehrshindernisse und ähnliches über kontakt(..at..)adfc-ingolstadt.de gemeldet werden. Dabei sein sollte eine kurze Beschreibung und eine genaue Ortsangabe (eventuell Angabe der Geo-Koordinaten - Längen- und Breitengrade). Diese werden als Pin in die Karte eingetragen. Weiter werden alle Meldungen gesammelt und regelmäßig an die  Stadt Ingolstadt weitergegeben.

Die Zukunft der Mobilität

Unsere ADFC-Landesvorsitzende, Bernadette-Julia Felsch war im Oktober 2020 in Ingolstadt um mit Konrad Eckmann, dem Fahrradbeauftragten der Stadt Ingolstadt und Pirmin Fontaine, Juniorprofessor für Operations Management an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt über eine zukunftsfähige Mobilität zu diskutieren. Lesen sie hier das im DONAUKURIER erschienene Interview.

 

© ADFC Ingolstadt 2024